„Die wirtschaftlich schwierige Lage der Schweinehalter darf nicht als Ausrede genommen werden, Fristen für längst beschlossene nationale Verbesserungen für die Tiere in Frage zu stellen. Das Wort ‚Überlebenspaket‘ ist zynisch. Für die Schweine bedeutet es, weiter in tierschutzwidrigen Haltungssystemen verharren zu müssen. Die Tiere dürfen nicht die Leidtragenden wirtschaftlicher Probleme sein. Wer heute erneut längere Übergangsfristen fordert, verschiebt die dringend notwendigen Verbesserungen auf Kosten der Schweine. Die Bundesregierung muss an den geltenden Vorgaben festhalten und für Planungssicherheit sorgen – auch im Interesse der Betriebe, die bereits in zukunftsfähige Haltungssysteme investiert haben. Die angekündigten europäischen Regeln dürfen nicht als Vorwand dienen, notwendige Verbesserungen in der Tierhaltung erneut zu verhindern.“
