„Es ist bezeichnend und alarmierend, dass in einer Pressemitteilung des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Zukunft der Landwirtschaft und der europäischen Agrarpolitik weder der Begriff „Tierschutz“ noch der Begriff „Tierwohl“ auch nur erwähnt werden.
Das gilt umso mehr, als Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer von Amts wegen auch für den Tierschutz zuständig ist.
Millionen Tiere sind unmittelbar von agrarpolitischen Entscheidungen betroffen – ihr Schutz darf kein Randthema sein. Eine zukunftsfähige Agrarpolitik muss Umwelt-, Klima- und Tierschutz gleichermaßen berücksichtigen.
Wer das Staatsziel im Grundgesetz und gesellschaftliche Interessen ernst nimmt, darf den Schutz der Tiere in der Landwirtschaft nicht einfach ausblenden.“